Individuell und ganzheitlich

Beratungsangebote

Unsere Schule stellt seinen Schülerinnen und Schülern – aber auch den Eltern – ein umfangreiches Beratungsangebot zur Verfügung. Bei der Berufsorientierung unterstützen wir die Kinder bereits ab der 5. Klasse, um ein Bild der beruflichen Zukunft zeichnen zu können. An welchen Stellen wird ansonsten außerhalb des Regelbetriebes unterstützen, erfahren Sie hier.

Wo es an Beratung fehlt, da scheitern die Pläne,
wo viele Ratgeber sind, gibt es Erfolg.

Autor unbekannt

Schulsozialarbeit

Sehen. Hören. Verstehen. Handeln!

Die Schulsozialarbeit unterstützt die SchülerInnen des Schulzentrums. Bei Bedarf werden Eltern, das familiäre und soziale Umfeld, LehrerInnen sowie die Schulleitung einbezogen. Ein Gespräch mit der Schulsozialarbeit ist vertraulich und bei Wunsch auch anonym, dabei unterliegen wir der Schweigepflicht.

In folgenden Fällen können sich SchülerInnen an uns wenden:

Nicht nur für die Schüler und Schülerinnen

Auch Ihnen als Eltern können wir Unterstützung anbieten z. B. wenn Sie Hilfe im Umgang mit Ihren Kindern suchen, dann haben Sie die Möglichkeit mit uns Kontakt aufzunehmen für:

Falls Sie Fragen an uns haben oder aus besagten Gründen Kontakt zu der Schulsozialarbeit aufnehmen möchten, erreichen Sie uns unter den unten stehenden Kontaktdaten oder in unserem Büro im Gebäude der Gemeinschaftsschule, Raum Orange 0.10.

Wir freuen uns sehr auf eine gemeinsame Zeit und Zusammenarbeit mit Ihnen und den SchülerInnen.

Edda Pyttel

Schulsozialarbeit

Simon Le Winter

Schulsozialarbeit

Berufs- und Studienorientierung an der Gemeinschaftsschule Sulzbach an der Murr

Zu den wichtigsten Aufgaben unserer Gemeinschaftsschule gehört die Vorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler auf das, was nach der Schule kommt.

Bereits mit dem Bildungsplan 2004 ist die Berufs- und Studienorientierung zur Verpflichtung für Schulen geworden. Die Jugendlichen müssen sich entscheiden, ob sie eine Ausbildung machen oder eine weiterführende Schule besuchen, um anschließend die Studierfähigkeit zu erreichen.

Zudem muss entschieden werden, welcher Beruf sich für sie eignet oder welche Studienrichtung für sie die Beste wäre. Die Schülerinnen und Schüler müssen ihre Neigungen und Interessen kennen, um diese wichtige Entscheidung zu treffen. Mit verschiedenen Maßnahmen ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt wie beispielsweise Praktika, die in den Klassen 8 und 9 absolviert werden müssen. Ein weiteres, freiwilliges Praktikum kann in Klasse 10 durchgeführt werden. Ein Praktikum verschafft den Jugendlichen das Bewusstsein über die Notwendigkeit, sich mit einem Beruf auseinandersetzen zu müssen und gibt ihnen auf diesem Wege die nötige Hilfestellung. Wir unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler dabei und möchten ihnen bereits ab Klasse 5 dazu verhelfen, eine tragfähige Entscheidung zu treffen und systematisch notwendige Kenntnisse über die Berufswelt zu erwerben.

Deshalb hat die Gemeinschaftsschule Sulzbach an der Murr ein Konzept für die Berufs- und Studienordnung erarbeitet, um unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Berufswelt vorzubereiten.

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Berufsorientierung in den Klassen 5-7

Erste Eindrücke aus der Berufswelt erhalten unsere Schüler bereits ab der 5. Klasse. In den Klassen 5 und 6 nehmen die Schülerinnen und Schüler an einer Betriebsbesichtigung auf einem Bauernhof bzw. bei der Firma Kärcher in Winnenden teil, wodurch sie unterschiedliche Ausbildungs- und Arbeitsplätze kennenlernen. Die Betriebserkundungen werden im Unterricht vorbereitet, indem mit den Kindern mögliche Fragen an Vertreter der Betriebe erarbeitet werden. Das Gespräch mit den Vertretern der Betriebe werden von den Schülern protokolliert und im Portfolio „Mein Weg zum Beruf“ des Kolping Bildungswerks abgelegt.

Neben der Unterrichtseinheit „Einzel- und Serienfertigung“, die Teil des Geographieunterrichts ist, erhalten sie einen Überblick über die unterschiedlichen Berufe.

 

In der 7. Klasse absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein Tagespraktikum bei ihren Eltern. Sie lernen dabei verschiedene Arbeitsplätze und Berufe in Familie und Umfeld kennen. Erste Eindrücke über die Berufs- und Arbeitswelt werden ebenfalls im Portfolio festgehalten und mit weiteren handlungsorientierten Lernaufgaben ergänzt. Beispielsweise sollen die Jugendlichen ihre Lieblingssendung nach den darin vorkommenden Berufen untersuchen, ein Interview mit ihren Eltern über deren Beruf führen, die Gemeinde Sulzbach nach unterschiedlichen Berufsangeboten erkunden oder ein Rätsel zu verschiedenen Berufen erstellen. Des Weiteren suchen sie nach Informationen zu ihrem Traumberuf und berichten in ihren Klassen darüber. Im Fach WBS werden dann die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge mit der eigenen Berufswahl reflektiert.

 

Jedes Jahr im April findet bundesweit der Girls‘ Day statt, an dem Schülerinnen ab Klasse 5 Einblick in Berufsfelder haben, die selten von ihnen in Betracht gezogen werden. Viele Unternehmen, Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Institutionen mit technischem Hintergrund bieten Veranstaltungen für Mädchen an. In der Regel nehmen an diesem Tag Schülerinnen ab der 7. Klasse teil.

Als Gegenzug dazu findet der Boys‘ Day statt, der von unserer Schule ebenfalls unterstützt wird. Nicht nur der Girls‘ Day bietet den Jugendlichen einen Einblick in technische Berufe, sondern auch der Metallbus, bei dem sie unterschiedliche Berufsfelder aus diesem Bereich kennenlernen.

 


 

 Weiterführende Informationen
 

 Girls’Day
 Boys’Day
 Ausbildung in der M+E-Industrie
 Kolping Bildungswerk
 Broschüre Berufsorientierung (PDF)

Berufsorientierung in der Klasse 8

Das Ziel unserer Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler durch Maßnahmen zur Berufsorientierung dazu zu verleiten, ihre eigenen Stärken und Schwächen zu kennen sowie unterschiedliche regionale Betriebe und Unternehmen zu erkunden und Praxiserfahrung zu sammeln. Des Weiteren sollen die Jugendlichen sich selbstständig im Berufswahlprozess orientieren, einen vorläufigen und realistischen Berufswunsch entwickeln und Anforderungen der Arbeitswelt erleben.

 

Das einwöchige Praktikum stellt das zentrale Element der Berufsorientierung dar. Die Schülerinnen und Schüler tauschen die Schulbank mit einem Arbeitsplatz. Für das Betriebspraktikum sucht sich jeder Schüler selbstständig eine entsprechende Praktikumsstelle. Zum Praktikum hinzu kommen integrative Elemente im Fachunterricht. Im Fach WBS werden sie zuvor auf ihr Praktikum vorbereitet. Den Jugendlichen wird somit die Verantwortung für ihre Arbeitsplatzsuche bzw. Praktikumssuche übertragen. Das Fach Deutsch schult die Schülerinnen und Schüler, eine Bewerbungsmappe anzufertigen. Den Abschluss des Praktikums bildet die Anfertigung einer Praktikumsmappe. In dieser Mappe wird u.a. der Verlauf der Berufserkundung dargestellt und sie schließt mit einer Reflexion über die weiteren Perspektiven ab. Betreut und bewertet wird die Praktikumswoche durch die Klassenleitung, sofern keine andere Regelung vorliegt. Die Erfahrungen werden im Klassenverband und vor den 7. Klassen präsentiert und diskutiert. Dieser Erfahrungsaustausch wird an unserer Schule als „Markt der Möglichkeiten“ bezeichnet.

 

Mithilfe unterschiedlicher Schulungen von Experten u.a. im Bereich „Verhalten im Praktikum“ durch unseren Bildungspartner Firma Erkert, die Durchführung eines Assessment-Centers durch Herrn Kenn (Kenn Dienstleistungen) sowie des Besuchs im Berufsinformationszentrum bei unserer Berufsberaterin Frau Gemmrich werden den Schülerinnen und Schülern hierfür die Grundsteine gelegt. Das Einbeziehen außerschulischer Partner und der Kontakt zu anderen Mitschülern öffnet das Thema und schafft Raum für selbstständige Kontaktaufnahmen, Erkundungen und Befragungen.

 

Die Kompetenzanalyse verhilft den Schülerinnen und Schülern dabei, ihre Stärken genau zu kennen und eine passende Praktikumsstelle zu finden. Außerdem sollen sie Klarheit über ihre beruflichen Interessen sowie über alternative Berufe und weiterführende Schulen erlangen.

 

Um die Theorie mit der Praxis zu verbinden, können die Jugendlichen freiwillig in der Schülerfirma arbeiten. Hierbei geht es vorrangig um den Erwerb und das Trainieren von Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen in den Bereichen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Ausdauer, Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen sowie Übernahme von Verantwortung. Eine Schülerfirma vermittelt genau diese Reihe an Qualifikationen und Kompetenzen und lässt wirtschaftliche Zusammenhänge in praktischer Anwendung erleben. Zudem wird die Mitarbeit in einer Schülerfirma positiv im Lernentwicklungsbericht vermerkt und mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

 

Unsere Gemeinschaftsschule arbeitet mit der Berufsberaterin Frau Gemmrich von der Agentur für Arbeit in Waiblingen zusammen. Frau Gemmrich besucht unsere Schule und stellt während zweier Unterrichtsstunden die Möglichkeiten hinsichtlich der Berufsorientierung und -beratung vor. Am Ende des zweiten Halbjahres wird den Schülerinnen und Schülern von ihr die Möglichkeit einer individuellen Beratung angeboten. Hier werden Fragen geklärt, die sich während des Prozesses der Berufsfindung ergeben haben. Am Infoabend für Eltern ist Frau Gemmrich ebenfalls vertreten.

 

Zu unseren weiteren Informationsangeboten über die Berufsfelder gehören der Besuch der Berufsmesse „Fokus Beruf“, die Vorstellung von Berufen durch die Handwerkskammer sowie der Berufeparcours. Oft stellen sich die Jugendlichen die Frage, was sie nach der Schule machen können und welche Berufe ihren Neigungen und Interessen entsprechen. Meist bleiben diese enorm wichtigen Fragen unbeantwortet. Genau aus diesem Grund möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bieten, über unbekannte Berufe zu sprechen und sich über offene Fragen zu informieren.

 

Über das gesamte Schuljahr unterstützt die Berufseinstiegbegleitung eine begrenzte Anzahl von Schülerinnen und Schülern unserer Schule. Sie stellt ein freiwilliges Bildungsangebot der Bundesagentur für Arbeit zur „Verbesserung der Ausbildungschancen förderungsbedürftiger junger Menschen“ dar. Die Berufseinstiegbegleitung – kurz BerEb – verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Schule in eine berufliche Ausbildung zu unterstützen und ihre Chancen zur Ausbildungsfähigkeit zu erhöhen.

 
 

 

Weiterführende Informationen
 

 BBW
 Bundesagentur für Arbeit
 Fokus Beruf
 Broschüre Berufsorientierung (PDF)

Berufsorientierung in den Klassen 9-10

Zum Schuljahresbeginn der 9. Klasse findet erneut ein einwöchiges Praktikum statt. Somit soll unseren Schülerinnen und Schülern ein Vergleich von unterschiedlichen Berufsfeldern gewährleistet werden. Durch das erneute Bewerbungsverfahren üben die Jugendlichen unterschiedliche Bewerbungssituationen.

 

In Klasse 10 erhalten sie die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis bei unseren Bildungspartnern ergänzende Praktika durchzuführen. Durch mehrere Praktika kennen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Bewerbungsverfahren und werden auch auf negative Rückmeldungen und Absagen vorbereitet, wodurch sie lernen, auch nach Alternativen Ausschau zu halten. Das bedeutet, dass sie nun die Verantwortung für ihren Berufs- und Studienwahlprozess übernehmen.

 

Dem weiteren beruflichen Werdegang bzw. schulischen Werdegang stehen wir als Schule bedarfsorientiert beratend zur Seite.

 

Unsere Beratung umfasst folgende Punkte:

  • Bewerbungstraining
  • Bekanntgabe eingehender Stellenangebote
  • Besuch der Ausbildungsmesse „Let´s Benz!“
  • Einzelberatung durch eine Beraterin des BIZ Waiblingen an unserer Schule
  • Teilnahme an der Schülerfirma
  • Besprechung der Bewerbungsmappen in den Fächern Deutsch und WBS
  • Weiterführung des BerEb-Programms 

 
 

Weiterführende Informationen
 

 Broschüre Berufsorientierung (PDF)

Beratungslehrerin der GMS Sulzbach an der Murr

Leonie Bischoff

Beratungslehrerin

Was ist ein/e Beratungslehrer/in?
Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer helfen jungen Menschen und deren Eltern bei Entscheidungen über anzustrebende Bildungsabschlüsse und bei der Orientierung im beruflichen Schulwesen. Sie unterstützen bei Schwierigkeiten im Lern- und Arbeitsverhalten und beraten bei sozialen und emotionalen Problemlagen, die die Bewältigung des Schulalltags erschweren.

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